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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
Entstehung
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21
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ro Das zweit« Hauptstück von einigen

wird der Umfang der Meere bestimmt, unddie Grösse ganzer Lander gezeichnet. Dieganze Pracht, womit die Naturlehre glän-'zct, die Früchte welche die Astronomen ge-messen und wodurch ihr Gemüth in die edel-ste Entzückung gestehet wird, die grossenWerke, welche die Baumeister und Inge-nieurs zu Stande bringen, sind der Geo-metrie zuzuschreiben. Sie ist die allerälke,ste unter den Wissenschaften, und kann mitRecht die Mutter der Astronomie genanntwerden. Wenigstens ist diese von ihr großgezogen worden. Laßt uns daher mir dieseralten Matrone unS bekannt machen; vielleichterhalten wir dadurch das Glück zu dem Besitzihrer reizenden Tochter zu gelangen.

Ein solcher übersteigt das Ziel erschaffner Geister,

Findt die Natur im Werk, wird der Geschöpfe

Meister, .

Erwicgt die innre Kraft, die sich inKörprrn regt,Den einen sinkend macht, und den im Kreis bewegt;Er schlagt die Tafeln auf von ewigen Gesetzen,Die die Natur gemacht, und nimmer kann verlesen.

§- iZ. '

Warum 3» dem ersten Hanptstücke der Einleitungd Versass. ZU meiner Gestirnbeschreibimg habe ich br,gleich von rcitS dasjenige hinlänglich erklärt, waS von

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