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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
Entstehung
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79
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78 Das erste Hauptst. von den Bewegungen.

Warum

§. 57 .

Ob es gleich das Ansetzn hat, als weniiman den die ganze Himmelskugel mit der Sonne,Wahrem Monde und allen Sternen sich täglichnchmung Morgen gegen Abend üm die Erde wälze;solcherBe- c'b es uns gleich beucht, als wenn die Erde imwcgiingen Mittelpunkte des Weltgebäudes sich befindenrchr trau-und daselbst unbeweglich sey; obgleich dieeu könne? Planeten bei ihrer eigenen Bewegung vonAbend gegen Morgen ganz unregelmäßigund verwirrt zu lausen scheinen; und obgleich, die F-irsterne nach der gemeinen Bewegungihre Taqckreise früher als die Sonne verrich-ten: so müssen wir demötznerachtek daraus !Noch nicht den Schluß machen, daß diesesalles sich wirklich so verhalte, als es denSinnen vorkommt. Denn durch das blosse ^Gesicht können wir, wenn wit keine andere !Erkenntniß zu Hülfe nehmen, die Grösse undEntfernung der Dinge sinnt ihren Bewegun-gen niemals sicher beurtheilen. Biele Ge- ^genstände scheinen oftmals neben einander zu >siehe», wobon doch der eine viel weiter ent-

fernt ist, als der andere. Wie dicht zusam-men stehend erblicken wir nicht die Thürmein grossen Städten, da doch ihre Entfernungmerklich von einander unterschieden ist? Be-trügt uns nun das Gesicht schon in kleinenEntfernungen, wie wollen wir in grossen

Wei-