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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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123
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ls» Das zweikt Hauptst. von der scheinbohre»

Wenn ihr nach geschehener Erhöhung deS ^Pols den Ort der Sonne oder den Stern junter den Meridian geführt: so stellet den >Zeiger an dem messingenen Stundenringe auf12 Uhr Mittags; und drehet den Globumbis daß der Zeiger die verlangte Stunde wei-set. Hierauf messet, wie viel Grade der Sternoder der Ort der Sonne über den Horizonterhaben ist« Dieses, geschiehet vermittelst ei-nes vom dünnen Bleche verfertigten Bogen-,der in 90° getheklet und bei jeden; Globo be-findlich ist. Man nennt ihn daher auch denHöhenqvadranren. Wenn ihr nun die-sen an das Aenith schraubet s wo der KosteGr. des Meridians ist, vom Horizonte ange-rechnet) und ihn über den Stern oder denOrt der Sonne in. der Ecliptic führt: sokönnt ihr an dirstm kleinen Bogen die Gra-de und Minuten zählen, welche zwischen demOrte der Sonne und dem Horizonte enthal-ten sind. Die Anzahl derselben ist für hiegegebene Stunde die Höhe der Sonneüber dem Horizonte. A. E. wenn ihr wis-sen wollt, wie hoch den iKten October um ^ro Uhr zu Braunschweig die Sonne überdem Horizonte stehet: so müsset ihr den 26Gr. der Waage, in welchem die Sonne ansolchem Tage sich befindet, unter den Meri-dian führen und darauf gehörig verfahren.