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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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141
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i4o Das dritteHauptst. v. d. verschied.

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Glänze unserm Gesichte entzogen und umsi'chtbahr gemacht wird. Er geht aberhsiiace auf, wenn die Sonne sich von ihmso weit entfernnt hat, daß er aus ihren Strah- 8'len wieder hervorbricht und sichtbahr wird.Ausserdem macht man auch einen Unterschied Zzwischen denr Auf-- und Untergänge eines nSternes mit der aufgehenden Sonne; üund zwischen seinem Auf - und Untergänge rmit der untergehenden Sonne. Jener (heißt der cosmisth? und dieser der acron^ üsehe Auf-und Untergang. Ein Stern geht sdemnach cvimice oder der Welt auf und um «ter, wenn er seinen Auf, und Untergang in 1dem Zeitpuncte hat, da die Sonne aufcze, iher. Er gehet acron^Lke auf und unter, !wenn sein Auf, und Untergang zu der Zeit >geschiehet, da die Sonne untergehet. DieErkenntniß dieser verschiedenen Arten de- >Auf« und Unterganges der Sterne dient jvornämlich, die alten Schriftsteller zu ver« ,stehen, weil davon Beschreibungen in den la-teinischen Poeten enthalten sind. Wir ,wollen daher* noch kürzlich zeigen, wieman diese verschiedenen Arten der Erscheinun-gen auf eine leicht« Art auf dem Globo stmden könne.

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