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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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196
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rothen Lichte am Himmel glänzet. Sein«schcinbahre Grösse, die in seiner mitlern Ent-fernung von der Erde 7" Z6'" beträgt, ver-ändert er unter allen Planeten am .stärkste«.Steht er der Sonne gegen über: so ist dieErdkugel in der Mitte und Mars ist ihralsdann 'am nächsten. Erblickt man ihn ab«mit der Sonne an einem Orte des Himmels:so steht die Sonne zwischen ihm und der Er-de; und er ist alsdann am weitesten von derErde weg, indem er nm den ganzen Durchmes-ser ihrer Bahn weiter von ihr entfernt ist alszuvor. ES ist daher ganz begreiflich, daßsich seine scheinbahre Grösse sehr merklich ver-ändern müsse.

Befinden wir uns mit ihm diesseits derSonne: so scheint er so wohl mit volle« Lichte,als wenn wir ihn jenseit erblicken. Da er nnrrauch ausserdem seine Entfernung von der Er-de sosehr verändert: so kann nicht sie; son-dern die Sonne der Mittelpunkt seiner Lauf-bahn seyn. Seine Breite beträgt bei seinergrößten Ausschweifung von der Ecliptic andie 7°.

Beobachten wir ihn, wenn er 90, t oo undi2v° von der Sonne abstehet: so ist er nichtvöllig erleuchtet. Seine erleuchtete Seite aber'stimm« gegen die Sonne gekehret. Dar«aus folgt unwiedersprechlich, daß Mars eisN L dun-