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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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Lvo Das fünfte Hauptstück von den '

so muß durch hie Umwälzung der Erdkugeldie Schwere geringer werden. Und weil derSchwung der Erde unter der Linie um stärck«sten ist: so müssen auch die Körper^rnter derLinie leichter seyn alö unter den Polen. Aus-diesen Gründen machte Newton den Schluß,Laß die Erde zu der Zeit, da sie eine flüssigeKugel gewesen, deren Theile die Schwertzusammengehalten, eine sphäroidischc Figurangenommen habe, die unter dem Aequa,kor erhaben, bei den Polen aber platt ge>-ruckt sey, so bald sie die tägliche Bewegungum ihre Are bekommen hat. Daß aber dieErde ehemahls aus einer flüssigen Materiebestanden, daran wird man nicht zweifelnkönnen, wenn man in Betrachtung zieht,daß der größte Theil des Weltmeers unterdem Aequator liegt. Würde diese grosseMenge Wasser sich nicht wegen der tägliche»Umwälzung der Erde erheben und dadurchalle und jede Lander überschwemmen Z da esaber dennoch in seinen Grenzen bleibt: sogewiß, daß das feste Land unter dem Acqua-tor sich eben so wohl in die Höhe müsse er-hoben haben, als das Wasser. Hätte aberdieses wohl geschehen können, wenn die Er-de nicht wäre flüssig gewesen, und muß siealso nicht durch den Schwung unr ihre Are,ehe sis ausgetrocknet. ur,d hart geworden,

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