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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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220
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Haupt -- und Nebenplanrtm. si§

r tag oder er zahlt seine Stunden 4/ früher»^ Und so auch umgekehret.

'' Nun wird es leicht seyn zu erkennen, wie>' mau vermöge der Mondfinsternissen , die

° länge der Oerter finden könne. Der Mond

^ wird bei seiner Verfinsterung seines LichtS

^ wirklich beraubt. Denn er kann wegen dcS

? Erdschattens, durch welchen er geht, von

' den Sonnenstrahlen nicht erleuchtet werden.

^ Eine Mondfinfterniß erscheint also den Be?

' obachtern, sie mögen gegen Morgen oder

1 Abend noch so weit von einander abstehen,

* (wenn sie nur den Mond über dem Hon-

^ zonte haben ) nicht allein von einerlei Größe;

? sondern auch in ebendemselben Augenblicke

' der Zeit. Zu eben dem Augenblicke also,

^ da Berlin den Mond in den Erdschatten

' rücken sieht, wird solches auch in Brauns

' schweig, Hannover und an allen andern Ocr-

' tern, denen der Mond über dem Horizonte

^ stehet, wahrgenommen. Diese Zeit aber

1 wird nach dem Unterschiede ihrer Mittags»

i kreise oder ihrer Längt anders gezählt. Ein

' Beobachter unter dem Mittagskreise^ steht die Finsterniß in dem Augenblicke, dasie die Beobachter unter dem Mittags kreisen^'0 und sehenz jene aber zählen einsund diese eilst, wem? es bei dem ersten Be»cbachter r s Uhr des Nachts ist. Wenn