Haupt -- und Nebenplanrtm. si§
r tag oder er zahlt seine Stunden 4/ früher»^ Und so auch umgekehret.
'' Nun wird es leicht seyn zu erkennen, wie>' mau vermöge der Mondfinsternissen , die
° länge der Oerter finden könne. Der Mond
^ wird bei seiner Verfinsterung seines LichtS
^ wirklich beraubt. Denn er kann wegen dcS
? Erdschattens, durch welchen er geht, von
' den Sonnenstrahlen nicht erleuchtet werden.
^ Eine Mondfinfterniß erscheint also den Be?
' obachtern, sie mögen gegen Morgen oder
1 Abend noch so weit von einander abstehen,
* (wenn sie nur den Mond über dem Hon-
^ zonte haben ) nicht allein von einerlei Größe;
? sondern auch in ebendemselben Augenblicke
' der Zeit. Zu eben dem Augenblicke also,
^ da Berlin den Mond in den Erdschatten
' rücken sieht, wird solches auch in Brauns
' schweig, Hannover und an allen andern Ocr-
' tern, denen der Mond über dem Horizonte
^ stehet, wahrgenommen. Diese Zeit aber
1 wird nach dem Unterschiede ihrer Mittags»
i kreise oder ihrer Längt anders gezählt. Ein
' Beobachter unter dem Mittagskreise^ steht die Finsterniß in dem Augenblicke, dasie die Beobachter unter dem Mittags kreisen^'0 und sehenz jene aber zählen einsund diese eilst, wem? es bei dem ersten Be»cbachter r s Uhr des Nachts ist. Wenn