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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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Haupt - und Nebenplancttn. 221

nimmt. Denn ein Fehler von einer Se-cunde wahrer Sonnenzeit macht im Bogendes Aeauators oder in der Bestimmung derlänge einen Fehler von 15 Secunden. (§.

14z.) Weil sich inzwischen die Mondfin-sternissen selten ereignen: so hat man zurErforschung, der langen die Verfinsterungender Jupiters Trabanten, die eine noch grös-sere Genauigkeit geben, erwählt, wovonwir gleich reden werd«:.

§. 147 .

Durch die Erfindung der Meerslänge Vonwürde die Schiffahrt den höchsten Gipfel der ^Vollkommenheit erreichen. Der Steuer- längewann weiß zwar in freier See den Grad derBreite, unter welchem er segelt, leicht zufinden; aber er kann nicht so genau, wie esverlangt wird, den Punct angeben, wo ersich auf dem Meere von einem andern bs-kannten Orte gegen Morgen oder Abend be-findet. Er behilft sich mit Muthmaßungen,die ihm die Richtung des Schiffs, die Wei-te, die es bei einer gewissen Starke desWindes zurück legt und andere Umständewahrscheinlich machen. Aber er kann dabeium viele Meilen fehlen und in grosse Gefahrkommen. Er kann glauben noch sehr weitvon Klipp«! und Sandbänken entfernt zn

seyn,