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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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224
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Haupt-- und Nebenplancten. 22;

len, Man hat daher- von so ansehnlichenBelohnungen gereizet, seit langer Zeit die-ses Geheimnis; zu entdecken gesucht, und essind zu dem Ende von den Astronomen ver-schiedene Wege in Borschlag gebracht wor-den. Es komme aber zur Auflösung diesesProblems nicht blos darauf an, daß manein Mttel erfinde, die sänge auf der Erdez» bestimmen; sondern man soll eine Me-thode ausfindig machen, nach welcher manauf dem Meere finden kann, wie weit daSSchiff von dem Orte seiner Ausfahrt odereinem andern bekannten Orte gegen Morgen«der Abend entfernt sey.

§. > 4 ^

DaS leichteste Mittel dieses schwere Pro-blem aufzulösen, wäre ohne Zweifel ich einesehr aecurate Uhr, die ohngcachtct des hef-tigen Schwankens des S chiffs und der War-me und Kälte in den verschiedenen Himmels-strichen mit dem saufe der Sonne sehr genauüberein käme. Denn wir wissen, daß jederHrad des Aequators 4^ Zeit erfodcrt, ehefi unter der Sonne fortrücket, und daß die-jenigen, die um einen Grad weiter gegenMorgen wohnen, P früher Mittag haben,als diejenigen, die einen Grad weiter gegenÄbcnd liegen» Segelt ein Schiff von son-

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