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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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463
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von den Kometen. 46z

Man nehme, um den Ort des Kometenehue Instrumente finden zu können, eineEchnur, mid spanne sie mit beiden Händen, dergestalt gegen den Kometen aus, daß siel durch ihn und zugleich durch zween Fixsternegehet, die in einiger Entfernung dem Ko,'rieten zur Rechten und zur Linken stehen.Äuf eben die Art suche man so fort, waSfür zween andere Fixsterne ober- und unter-wärts mit ihm eine gerade Linie ausmachen,

, welche die vorige durchkreuzet. Hat man'sich «un solche Sterne gcmerket: so suchtman sie auf der Himmelskugel auf, und zie-? her durch sie einen zarten Faden, den manI Mit ein wenig Wachs befestigen kann. Wo! mm diese beiden Fäden sich einander durch-schneiden, da ist die Stelle, welche der Ko-ket zur Zeit der Observativn zwischen dengedachten Fixsternen am Himmel gehabt hat.j Dieser Stand des Kometen kann anf dem1 Globo mit ein wenig Kreide bemerkt werden.Hat man nun nach dieser Methode den Ko-meten dreimahl beobachtet, und seinen Stand, auf der Himmelskugel jederzeit verzeichnet:

! so führt man die g Ocrter an den Horizont,!>i»d erniedriget oder erhöhet den Pol so lan-!8e, bis sie von dem Horizonte berührt wer-de». Der Kreis, den alsdann der Horizont^a» der Fläche-des Globi beschreibt, stellt