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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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476 Das eilftr Hauptstück von dm

Der Mond verkehrt sein Licht, das er vornder Sonne empfängt, wirklich, weil er inden Schatten der Erde kommt; die Sonneaber scheint es in ihrer Verfinsterung nur zuverlieren, indem der Mond, der alsdamizwischen der Sonne und der Erde stehet, denErdbewohnern die Sonne entweder ganzoder nur zum Theil verdecket. Laßt uns se-hen, was es mit diesen Himmctsbegeben-heiten für eine Beschaffenheit habe!

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Geben wir auf den Stand des Mondeszur Zeit seiner Verfinsterung Acht: so lehrtuns die Erfahrung, daß er nur alsdann ver-dunkelt werde, wenn ex zur Zeit seines vol-len Lichtes, entweder in der Ecliptic oderdoch sehr nahe bei derselben stehet. Wirwissen, daß die Mondbahn nicht in der Flä-che der Ecliptic liegt; sondern sich gegen die?selbe unter einem Winkes von 5 Gr. neiget,und dieselbe bei seinem Umlauft in zweenPuncten durchschneidet, die mau die Knotennennet. (§. HZ.) Die Mondfinsternisse ge-schehen also nur zn der Zeit, wenn derMond in einem von seinen Knoten sich be-findet, oder doch diesen Puncten sehr nahe

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§. 255 -