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England.
(4. Abschnitt.
lonien und ein Jahr später begann der Seidenhandel mit Persien, sowie dieEinrichtung der londoner Seidenmanufacturen. Unter Karl I. erhielten1625 die Engländer die erste westindische Niederlassung. Die Koloni-sationen in Surinam und Madras hielten gleichen Schritt mit derKräftigung der Rechte der Gemeinen. Cromwell wußte Britannienallen europäischen Mächten furchtbar zu machen. 1651 begann mit derNavigationsacte das englische Prohibitivsystcm. Spanien und die Nie-derlande mußten sich vor dem Protektor beugen. In Karl's II. Regie-rung fällt der Flor des ostindischen und nordamerikanischen Handels,die Erwerbung Jamaicas, der Beginn des Verkehrs mit China, undmit dem König aus dem manischen Hause ward das Uebergewicht Eng-lands im Seehandel entschieden. Was nun insbesondere die Beziehun-gen der Herrscher dieses Reiches zu der Hansa anlangt, so bestätigteHeinrich VII. 1504 durch eine förmliche Parlamentsacte, welche diealten Streitigkeiten beilegte, die Privilegien derselben. 1510 bekräf-tigte dies Heinrich VIII., wie Eduard VI. im Jahre 1547. Dochhatten die Hansen darüber zu klagen, daß sie die Tuchausfuhr beson-ders nach den Niederlanden den Adventuriern allein überlassen sollten,wogegen die Engländer sich beschwerten, daß ihnen in den Hansastädtenkein Recht werde, daß man ihre Fischer auf Island schlecht behandleund ihnen den Handel in der Ostsee störe. In dem Vertrage von Ut-recht (1473) hatten nämlich die Engländer, gegen Entsagung auf dieBergenfahrt, die freie Jslandsfahrt ausbedungen, worüber die Hansenstets unwillig waren und als die Engländer 1467 auf Island einendänischen Vogt erschlugen, die Dänen bewogen, als Repressalien alleenglische Schiffe im Sunde anzuhalten, was die Engländer antrieb, imNorden andere Absatzwege zu suchen, worauf sie denn, zu noch größeremNachtheil des hansischen Handels, nach Archangel geriethen. Nach ver-geblichen deshalb 1511 und 1520 zu Brügge stattgehabten Verhand-lungen, verbot Heinrich VIII. den Hansen 1535, nachdem, wahr-scheinlich auf Anstiften der neidischen englischen Kaufleute, 1526 derKönig das Comtoir nach ketzerischen Büchern hatte durchsuchen lassen,die Ausfuhr der geschornen Tücher, hob indeß das Verbot wieder aus,welches 1541 erneuert und erst von der Königin Maria 1554, jedoch