8. Kap.)
Bundesverfassung.
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Bäcker in den sächsischen und rheinischen Städten, der Schmiede eben-daselbst, im 14. Jahrhundert besonders über das Gesellenwesen gehaltenwurden. Es ist dann noch zu bemerken, wie schon 1572 die Hansastädte,in Bezug auf die Reichspolizeiordnung, von der Ortsobrigkcit von Wismarund Lübeck nicht genehmigte Statuten, die geschenkten Aemter und dasSchelten eines Gewerks abseiten der Gesellen zu verpönen suchten. Soging die Zunstgesctzgebnng allmälig von der Ortsobrigkeit in die Händedes Bundes über, dessen Erben die Reichsconstitntionen und Bundes-beschlüsse wurden; die Verarbeitung der Rohproducte in den Städtenerlag aber allmälig dem aufblühenden Fabrikwesen des westlichen Eu-ropas, wobei allerdings die Engherzigkeit der Zünfte eine eben so großeRolle gespielt hat, als die schwere Kriegszeit und der große Geldmangel.Einzelne Städte, wie Hamburg, verstanden es einigermaßen, ihre Blüthevor dem Sturme der Zeiten zu bewahren und manche ehemalige Hansa-stadt genas wieder durch die Fürsorge des Landesherrn, aber das ge-hört einer andern Gattung der Geschichte an, als der des großen Han-sabundes.
Achtes Kapitel.
Bundesverfassung und Auflösung der Hansa.
Die Bundesverfassung bildete sich, im Ganzen genommen, in die-ser Periode noch mehr aus, aber nach den seit längerer Zeit geltendenGrundzügen; die Beispiele, wie alle Gemeinwesen sich fester verbandenund organisch entwickelten, blieben nicht ohne Einfluß auf die Hansa, d. h.dem Buchstaben und der äußern Form nach. Denn früher unter unvoll-kommneren Gesetzen war die Sache ganz anders vorwärts gegangen:man künstelte an einer Form, aus welcher der Geist allmälig entschwun-den war,und wollte darin vielfältig ein Surrogat für den letzteren fin-den. Das Bewußtsein der innewohnenden Kraft, des erhebenden Selbst-gesühles, welche einst die Altvordern beseelt hatte, war dahin und keinFlickwerk—und mehr waren die Verbesserungen auch nicht—vermochtedas Verlorene zu ersetzen. Die eiserne Nothwendigkeit hatte früher wenig-stens die bedeutenderen Communen veranlaßt, in größeren Kreisen Einig-keit und stets bereite Hilfe zu suchen, wenn die noch schwache Fürftenmacht