Band 
Erster Band.
Seite
8
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F Blumenthaler Heyde.

Gegenden beynahe immer wütenden Winde aus-gesetzt ist.

Der andere Weg nach Proetzel, welcher je-nem zur sinken lieget, und etwas kürzer ist, hatmehr Abwechselung! er gehet auch durch einenStrich der schönen landsbergcr Heyde, hernachkommt die angenehm an einem See liegende Spitz-mühle, ein anderer in einem Holze liegender See,ziemlich diele Höhen und Tiefen, und das DorfWilkenderf. Zuletzt kommt mau nahe bey Proetzel,bey der meistens dazu gehörenden großen undschönen Heyde, das Blume,rrhal genannt, vorbey,und zwar nicht sehr weit von den Ucberbleibsclnder alten zerstörten Stadt Blumenchal, die demganzen Walde den Namen gegeben haben soll,und von welcher in der Bckmamicn (Vater undSehn) topographischen Beschreibung der MarkBrandenburg im I. B- 446 S. ein Abrißnebst folgender Nachricht stehet:

— „Im oberbarminschcn Kreise unweitProetzel, einem dem Herrn Hofmarschall (soll heis-st» Grand-Maitre) von lTameke — (jetztdessen Großsohne) — zuständigen Rtttergute,fünstehalbc Meile von Berlin, andcrthalbc Meilevon Wrietzcn, in dem sogenannten Walde Dlu-menthal ist ein Nachlaß von Mauerwerk in ei-nem solchen Umfange, daß man noch gewisse Ab-theilungen und Straßen, mithin den llebcrresteines Stadlcins wahrnehmen kann. (S. 'lad.