Band 
Erster Band.
Seite
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Gusow.

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Landgut kaufte sich der General von Leftwik;noch an, als er von der Gnade des Königes, ausder Verlassenschaft des Markgrafen Carls, das indieser Gegend liegende große Gut, Frieslanv, er-hielt. Der König verehrte nämlich dieses an-sehnliche Gut, dessen Ertrag mit den dazu gehö-rigen Dörfern neun bis zehentausend Rthl. ist,nebst den Gütern (üuilitz, Rosenchal, und halbGoerrsvorf, den Generalen von Aefirpirz undvon pritnvitz unter der Bedingung, daß sie sel-bige zu gleichen Theilen unter sich theilen sollten.Eine Meile 'weiter nach Quilitz folgt das demEtaatsmiuisier und Grafen von podewils großezuständige Dorf plankow, und eine Diertelmcileweiter dessen noch größeres und schöneres Gnsow.Dieses ist dermaßen volkreich, daß hier ohnge-fahr tausend Seelen wohnen, auch ist der Bodenso vortrefflich, daß nicht allein diese zahlreichenEinwohner,sondern auch dieCmwohncr mancherbenachbarten Dörfer, und des eine kleine Meiledavon gegen Frankfurt liegenden Städtchens See-le ihre Nahrung hier finden, indem sie das Landbearbeiten helfen.

Insonderheit verdienet der Kohkbau allhier eineetwas umständlichere Nachricht. Bey dem Antrittder Güter fand der jetzige Besitzer nicht mehr alsfür hundert und vier und sechzig Thaler verpach-tetes Kohlland. Er vermehrte solches durch Ur-barmachung schlechter Wiesen, die nichts wie

Schilf