z r Der pomm. und neumärkische Wirth.
gab eine Reift, die der Herr Verfasser nach derAltmark that, wahrend welcher er sein bo-genweise herauszugebendes Journal nicht wolltelassen inss Stecken gerathen. Dieft'Cntschuldi-gung wäre aber nicht einmal nöthig gewesen,denn es ist aus dem gedachten Umstände ein über-aus lehrreicher Aufsatz entstanden, der über vieleDinge den Einwohnern beyder liegenden die Au-gen öffnen muß, und auch einem ganz fremdenLeser Unterhaltung und Unterricht darbietet.Die wichtigsten behandelten Gegenstände sind:Der Vorzug der Güter, welche nicht wie diepomnierischcn und neumärkischen mit überffüßi-gen Acker belästiget sind. — Die Ausrottungder in Pommern an der Eeekäste sehr häufigengelben Wucherbluhmc und Dofrade — DerWei-jenbau in der Altmark, Pommern und der Neu-mark, wie auch die Cultur der übrigen Getreide-arten in diesen Provinzen — Das übermäßigeErbftnsäen in den beyden letztem — Der hinge-gen allzu sparsame Anbau des Kapsaamens indenselben, wovon besonders weitläufig gehan-delt, und der große Vortheil, den die Altmarkaus den: Kapsaamen gewinnt, gezeigt wird. —Der in der Neumark auch sehr schläfrig, aber inPommern desto eifriger betriebene Flachsbau —Der iu beyden ziemlich häufige Ertoffelbau —DieVcrgleichung der Acrndtegeschäffte, wo unterandern gezeigt wird, daß die Altmarker Unrecht
haben,