68 Hexelmühle.
ten. Inwendig langst der Scheune sind eine ArtLeitern eingesetzt, worauf die Dachsteine trock-nen. Dieses Gebäude, setzt der General vonBorke S. 21 hinzu, so leicht gebaut es auchscheinen möchte, hat seit l i Jahren gewaltigenStürmen widerstanden, und liefert auf jedenBrand 18000 Mauer-und 10000 Dachziegelohne die Pfannen. Ich habe selbst diese Ziegel-scheune nicht gesehen, hingegen habe ich mit Ver-gnügen die Hexelmühle und die daran stoßendeKleescheune besichtiget. Die Mühle hat derMühlenbaumeister Reinhard, welchen der gehei-me Rath von Lrenkenhof rccommandirte, fürizo Thlr. gemacht; das Räderwerk an derHexellade kam von Landsberg an der Warte undkostete zo Rchsthakr. an Eisen hat der Schmidtzu Stargord 700 Pfund verarbeitet. DasMühlcnholz war aus den dasigen Forsten. Insechs Wochen, nachdem das Fundament gelegtworden, war alles fertig, und nun verrichtetein Mann, ein Mädchen und ein Junge in ei-nem Tage so viel Arbeit, als ohne die,Mühlekaum dreyßig Menschen bestreiken würden. Frey-lich ist diese nützliche Maschine keine große Sel-tenheit mehr; allein eine Verbesserung, die derGeneral an der feurigen angebracht hat, und der-selben gleichwohl in seiner Schrift nicht gedenkt,verdienet noch eine Anzeige; sie bestehet darinn,daß man die Mischung, des gegen Gersten-und
Haber-