rz4 Quaßow.
die verminderten Sporteln zugefallen waren, warauch nicht unbillig, weil aus den königl. Kassendie Gelder zu den vorgeschlagenen Verbesserun-gen vorgeschossen werden mußten.
Man sprach auch noch von einem andern Ent-wurf, der in folgenden bestehet: Der Königwünschte, daß der Adel allein Landgüter eigen-thümlich besäße, weil er aber in Erfahrung ge-bracht, daß viele Adeliche das wirklich ergangcneVerbot, Güter an Bürgerliche zu veräußern, mchthalten können, so sey er willens denAdelichen die zuden Verbesserungen der Güter bestimmte Geldernur zu i Procentstatt r,wic bisher, vorzuschießen.
Um noch cinWort von dem geheimen Fmanz-rath von Brenk'cnhof zu sagen, so hat man sichum so mehr über seine ausnehmende Lhärigkcitzu verwundern, da er überau- fett vom Leibe ist.Man hat ein in Kupfer gestochenes Portrait vonihm, das aber nicht gleicht; er hat z.E. nichtwie auf diesem Kupfer ein längliches, sondernein viereckiges Gesicht; er ist sehr roth und seineZüge, ohne sonderlich edel und erhaben zu seyn,sind einnehmend, vornemlich die Augen sind feu-rig, und Zeugen von Geist und Kühnheit.
Als ich mich nach meiner danziger Reise wie-der einige Tage in Wusterwitz aufhielt, machtenwir auch eine Spazierfahrt nach Luatzow,einem Landgute, das eine halbe Meile von Wu-sierwitz gegen Schlaws zu, aber seitwärts zur
Rech-