Band 
Erster Band.
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rz6 KleiderttachLund Sitten der Cassuben.

Sommer auch diese Güter zu besuchen, so reife-ren wir ken 2 8Junius nachZipkow ab, so heißtdas vornehmste dieser Dörfer, und daselbst woh-net der Pachter in einem guten Hause, wo wirin Gesellschaft des schon erwähnten KammerherrnGrafen von povewils abtraten.

Man rechnet von Wusterwitz bis dahin nursieben Meilen; allein der an das Rad gebundeneWegmesser gab zehen Meilen an,' und daraufkann man sich eher verlassen. Wir bekamenzweymal frische Pferde, und es stieß mir nichtsmerkwürdiges auf; auch war die Kalte für dieJahreszeit so streng, und der Regen von zwölfUhr an so anhakend, daß auch dem genauestenBeobachter die Lust vergehen mußte den Wagenoffen zu halten, um seine Ncugierde zu befrie-digen.

Den rasten war das Wetter noch schlimmer;kaum konnte man sich überwinden, gegen Abendnur über den Hof zu gehen, um m einer Scheunedie cassubischen Unterthanen tanzen zu schein Es §war Sonntag, und der Graf hatte ihnen dieses skleine Fest, seine Gegenwart zu fcyern, angestellt. !Ihr Tanz kommt ziemlich mit dem polnischenüberein, und auf gleiche Weise tanzen auch diepommerischen Bauern auf des Grafen vorer-wähnten Gütern, wie ich es den Sonntag zuvorauf einem ähnlichen Ball bemerkt hatte. Unterden caffubischen Bauersleuten sind die Männer

von