r;8 Andere Bemerbmgen.
Wetter und an der gegenwärtigem Übeln Launelag; denn ich bemerkte dem ohngeachtet, und hatteschon gestern gesehen, daß die Stadt verschiedenerecht schöne, auch gerade Straßen hat, welchendie bekannten nachtheiligcn Beysckläge doch nocheine ziemliche Breite gelassen haben; daß sie mitverschiedenen großen und edlen öffentlichen Ge-bäuden, Thoren, Thürmen u.s.w. pranget; daßdie freylich meist nach hanseestädtischer Art ge-bauten Giebelhäuser durch ihre Größe und die vie-len Verzierungen von Pracht und Reichthumzeugen; daß viele schöne Häuser auch schon nachder besten neuern Bauart aufgeführet sind, unddaß man noch bey andern auf eine glücklicheWeise die alte Bauart mit der heutigen verbun-den hat. Viele Giebclmaucrn z. B- laufen obenherauf nicht spitzig zu, sondern verstecken dasDach nach italienischer Art, und an manche»sind Master nach richtigen Maaßen und mit Ge-schmack angebracht; unter andern ist nahe beyder Börse, auf dem Markte, eine sehr artige Vor- iderseite mit Medaillons und anderer Bildhauer-arbeit. Selbst an vielen Giebelhäusern bemerktman solche Säulenordnungen; und eines dermerkwürdigsten in dieser Art ist das cngliscke !Haus, in welchem ich logirte; es hat von außen.das Ansehen von acht oder neun Stockwerken,und bis zum fünften hat man die gewöhnliche» >verschiedenen Säulenordnungen richtig beybe-halten, !