Samml. der naturf. Gesellschaft. 177
andere Geschenke, und mit Hülfe der Legate amGelde, und der Beysteuer der Gesellschaft, nochungemein zugenommen hat. Sie ist jetzt so stark,daß ich diesen Abend noch nicht alles zu besehenZeit hatte, einige Fächer mußte ich noch auf mei-ner zweyten Reise nachhohlen, und doch habeich vieles nur ganz flüchtig betrachten können.
Der überaus gefällige Aufseher der Samm-lung, Baron von Zorn, machte mir schon daserste Mal Hoffnung, mir eine schriftliche Beschrei-bung derselben zukommen zu lassen, und er hatdiese Hofnung nicht allein erfüllet, sondern nochmehr geleistet. Nicht nur schickte er mir zu An-fang des verflossenen Jahres 1778 eine umständ-liche, von ihm für mich aufgesetzte Beschreibungdes Museum in französischer Sprache, er fügtenoch einen Auszug derselben in gleicher Sprachebey, im Falle mir jene zum Druck zu weit-läufig scheinen möchte. Als ich einige Monatehernach durch Danzig nach Petersburg reisete,und dem Baron sagte, daß meine vorjährige Nei-sebeschreibung. in deutscher Sprache erscheinen,und ich seinen schönen Aufsatz richtig zu über--setzen in Verlegenheit seyn würde, gab er mir dieangenehme Nachricht, daß er vor kurzem einefreye Uebersetzung davon an seinen Freund undKorrespondenten in Petersburg, Hrn. Pros. Lax-mann, geschickt habe, von welchem ich sie, ver-mittelst eines Schreibens an ihn, das er mir auchM wirk-