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Kirchen in Danzig.
den Kirchen G.Latharina und S. Brigitte Inder letztem, welche zu einem Nonnenkloster ge-höret, sahe ich viele Gemälde, und unter densel-ben einige, die nicht zu verachten sind, und vonHofmann herrühren.
Zu St. Lachacina ftappirte mich ungcmeinwegen des kräftigen Kolorits und der Keckheitder Manier, ein Gemälde von vielen Figuren,das auf einer concaven Fläche unter der Orgelgemalt ist, es stellet den Einzug Christi zu Jeru-salem vor, und der Maler, wie mir nachher ge-sagt wurde, hieß Milzroich; noch ein gutes Ge-mälde in dieser Kirche ist von dem schon genann-ten Steck.
In derselben Kirche liegt Hevelius begraben.Ich wußte es dazumal noch nicht.; auch bemerkteich das Monument nicht, das diesem großenManne hätte sollen errichtet werden: e n simplerGrabstein, den ich nach der Hand nicht einmalz» sehen bekam, bedeckt die Gebeine eines Man-nes, dem eine Bildsäüle'gehörct hatte.
. Von da holte ich Hrn. D. Wolf ab, UM mitihm nach dem Hanse zu gehen, welches Hcvelmsbewohnet hat. Der jetzige Besitzer desselben istHerr Leonard,, ein Italiener von Lucca, derschon lang in Danzig von seinen Renten lebet,und eine Urenkelin von Hevelius gcbe.)rathet hat.Wir hielten uns über eine Stunde bey diesemsehr gefälligen Manne auf, er führte mich in ein
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