r6r Kunstnachrichten.'
heil. Franciscus: auch bemerkt man noch eineGlorie von Engeln und Bluhmenguirlanden in derHöhe. Es ist nicht möglich sich an diesem Stü-cke satt zu sehen, noch irgend einen wesentlichenFehler zu entdecken. Dieses Stück gehöret derFürstin Äanguska, einer alten pohlnischen Dame,die sich zu Danzig aufhält, und viele schöne Sa-chen dieser Art, und auch eine Naturaliensamm-lung haben soll; sie befand sich von der Nuditätdes kleinen Jesus und eines der Engel in der Glo-rie beleidiget und hatte Hrn. w. den Auftraggegeben, die ärgerlichen Theile zu drappiren;er hatte es noch nicht über das Herz bringenkönnen.
Hr. w. besitzt selbst noch einen schönen Ver-rath von Zeichnungen und Kupferstichen; etwasdavon habe ich einen anderen Tag gesehen, undmir eine große sehr schöne Zeichnung von Linstorer, als besonders merkwürdig angemerkt, esist der Riß von dem jüngsten Gericht, einer gros-sen Fresromalercy des Timorer in dem PallastE- Marco zu Venedig, und es scheinet nicht,als wenn etwas wieder die Aechthcit dieses sel-tenen Stückes einzuwenden sey *).
Hr.
*) Entweder habe ich das Sujet, vder Hr. Weste l batden Meister unrichtig angegeben,den» in Hrn.volk-manns Nachrichten von Italien, III- Tb. findeich nur S. ein erstaunlich großes Gemälde,das Paradies von Jacob Ljnwret, und S.
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