Kleknische Bibliothek. r8z
Sie ist in einem langen Saale aufgestellt, undschon der erste Anblick ist überraschend, indemdie Fächer auf den Kanten vergoldet; und dieBücher sehr schon gebunden sind; und der zier-liche Saal in der größten Reinlichkeit unterhal-ten wird. Ganz anders aber wird ein Bücher-liebhaber erschüttert, wenn er anfangt die hiervorhandenen Schatze etwas genauer zu unter-suchen, und auf einer Seite die seltensten undkostbarsten Bücher von der Naturgeschichte, derNaturkunde, der Mathematik, von den schönenKünsten und von Reisen; auf der andern Seiteeine ähnliche Sammlung für die Geschichte, dieArzncykunde und die speculativischen Wissenschaf-ten findet. Diese vortrefflichen Sammlungenerwarten nun seit Gralachs Tode einen Käufer,und mich wundert nicht, daß sich die Erben nichtentschließen können, dieselbe zu vereinzeln; die-ses aber wundert mich, daß sie bey dem billigenPreise noch keinen Käufer, wenigstens für denTheil der Sammlung, von welchem schon seit»77r ein Catalogus gedruckt ist, gefunden ha-ben. Dieses Verzeichniß von rir Octavscitenenthalt bloß in drey Abtheilungen i. die Büchervon der Naturgeschichte, r.dieReisebcschreibun-gcn, und die philosophischen und mathema-tischen Bücher. Man würde sich allenfalls ent-schließen, die zwo ersten Abtheilungen allein, odernur die dritte allein zu veräußern. Ich begnü-tz«