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Erster Band.
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Kleinische Bibliothek. 285

l lien) eine solche Menge alter und neuer Schriften,

I daß man nicht begreifen wird, wo Rlein sie allehat auftreiben können.

Drittens, ist hier eine überaus starke Samm-lung von kleinen, aber erheblichen zusammenge-bundenen Schriften, die man jetzt schwerlich ineiner Zeit von fünfzig Jahren zusammen zu brin-gen hoffen könnte.

Endlich, so findet der nämliche Vorzug derAuserlesenhcit, Seltenheit und des mühsamen Zu-sammenlesens auch in der mathematischen midphilosophischen Abtheilung statt. Von allen be-^ rühmresten alten und neuern Mathematikern,

. Physikern, Astronomen u.s. w. wird kaum einer! vergebens gesucht; aus allen Landern sind siezusammengebracht worden, und die Anzahl derkleinern sich so leicht verirrenden Schriften rnschönen Bänden vereiniget, ist ebenfalls sehr be-trächtlich.

Ich habe in dieser Bibliothek die ausnehmendeGeschicklichkeit der Frau von Gralach bewun-dert; sie hat den ganzen prächtigen Ichelsururdes Seba, und das vortreffliche Jnsektenwerkder Mcriamn unnachahmlich schön illuminiret;und diese große Arbeit, die sie schon unter derAufsicht ihres Vaters mit einer nicht mehr le-benden Schwester angefangen hatte, hat sie nurseit wenig Jahren zu Ende gebracht. Ich kannversichern, daß die Merianin selbst über diese

Nach-