294 Andre Gemäldesammlungen.
kabinet gesehen, welches der patriotische Bürger-meister der Stadtbibliothck vermacht hat, unddas noch im Hause war; dieses konnte aber die-sen Tag nicht geschehen.
ttebrigens machte ich noch in dem schwarzi-schen Erbenhause die Bekanntschaft der FürstinGanguska, der Besitzerin des schonen bey HerrnXvessel gesehenen kleinen Gemäldes, und vielerandern Seltenheiten der Natur und Kunst. Siewar mit einer andern pohlnischen Fürstin, po--sinska, zum Besuch bey der Frau und der Frau-lein von Gralach gewesen, und wie die polni-schen Damen hörten, daß die schwarzische Galle-rte offen stünde, begehrten sie mit der Frau Bür-germeisterin hinzukommen.
Der Baron von Zorn wollte mich noch zuden Herren peleer führen, welche eine kleine aberartige Gemäldesammlung haben sollen; wir tra-fen die Besitzer aber nicht zu Hause an. DieseSammlung habe ich auch in der Folge nichtgesehen, und so ist es mir noch mit einigen an-dern ergangen, als bey Herrn Hagenauer, undHerrn Muhl. Ein GrafLzapski, Bruder desgelehrten Generals, von welchem ich bald redenwerde, hat auch in Danzig eine große Gemäl-desammlung, allein er war abwesend, und siekonnte nicht gesehen werden; inzwischen kannes Liebhabern nicht gleichgültig seyn zu wissen,daß diese Sammlungen vorhanden sind.
Noch