Band 
Erster Band.
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z ro Samml. des Generals Gr. v. Czapsti.

malt hatte, und dem er hier begegnete, konntesich nicht enthalten, nachdem er ihn lange genugbetrachtet hatte, ihm zu sagen, daß er vollkom-men einem Maler gliche, der vor kurzer Zeit seinPorträt gemacht habe, ob er der sey oder nicht?Der Graf gestund ihm aufrichtig seine Geschichte.

Cr hat in seinem etwas sonderbar und zuviel, aber nicht ohne Geschmack verzierten Hauseverschiedene artige Sammlungen angelegt, diegesehen zu werden verdienen, und sie waren nochansehnlicher, wenn der Besitzer nicht so unbesorgtund freygebig damit umgicnge. Unter seinenKonchylien ist eine recht schöne achte Wendel-treppe ; unter den Petrefacten eine schöne großeKlappauster. Mineralien hat er auch eine Men-ge, die aber so wenig alS daS Ucbrige in Ordnungwaren. Viele seltene fremde Schmetterlinge undVögel hat der General, wie schon oben bemerktworden, der naturforschendcn Gesellschaft ge-schenkt; vorzüglich schön ist seine Bernstcinsamm-lung, auS welcher cr mir artige Stücke verehrte.Ferner besitzt er viele Miniaturgemalde, die un-gemein artig sind, und eine ziemliche Anzahl gu-ter Pastelgemäldc, davon die mehresten von Fasbriciuü, aber auch einige vermuthlich von seinereigenen Arbeit sind. Eine geraume Zeit bliebenwir in der beträchtlichen Büchcrsammlung deSGrafen. Chymiscbc Werke, und sogar viele selteneBücher auS dieser WiA'nschaft, nehmen ein großes

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