9v Die Freymaumsammlungen.
übrigen Zimmern in etwas abgesondert ist. Die-se Büchersammlung ist wegen des verschiedenenGeschmacks der Donatoren sehr mannichfaltig,fie wird noch täglich vermehrt, und ich sahin derselben schon große und kostbare Werke:z. B- ^Martini» Conchyliologie. — Veder»slora Nanlez —- Universallexicon — anderegroße Lerica — die lcksmairez sts l'ac»6. 6erscienesr 6s pan'r. u. s. w. Aus einem Verzeich-niß davon, welches die Societät im Jahr 1777hat drucken lassen, kann man den Jnnhalt der-selben noch besser kennen lernen. *)
In der Mitte der Reihe von Büchern, stehetein Schrank mit physikalischen Instrumentenangefüllt, und mit einem gut gemalten Bildnißdes AccbimeOes geziert. Noch mehrere undgrößere Instrumente hatte ich auch schon in denZimmern des Kunst- und Naturkabinettes ge-sehen. Z. B. eine messingene Maschine Cyerauszubrüten. — Tine große muschenbrockischeLuftpumpe mit zween Stieflen. — Zwo große
Welt-
*) Unter andern bemerke ich eine Sammlung Ku-pferstiche von italienischen Meistern- — Zwonürnbergische Bibeln, vvm 1 .1480 und i4SZ —Topographia, oder Abbildung und Beschrei-bung der vornehmsten Städte von Pom-mern, Brandenburg, Preuße», pommerel-len, Liefland und niedcrsächsischerLrriß, vonMerlans Erben. Franks. 1652. Fol-