Band 
Zweyter Band.
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Pleite.

nach kennet, dieselben in allem Ernste in einerGeschichte der Thaten Fricvricks des Grossenanführen. Dieser Abgeschmacktheit, so viel bey !mir stehet, zuvorzukommen, erzähle ich diese Anek-dote, und in eben der Absicht hat auch der Ge-neral die gedachten Kupferstiche in die von osten-sche Bibliothek geschenkt, und eine handschrift-liche Nachricht vön den erzählten Umstandenvorangefttzt. Der Konig ist selbst einst vondem Grafen Ivan v. Lzeriuschef darüber be-fragt worden, und hat den Scherz einge-standen *).

Aus

*) Der Obrist von Balln, dessen eben gedachtworden, und der nun vor einem Jahre verstorbenist, war ein witziger, rechtschaffener, und durch dielange Vertraulichkeit, deren ihn der König gc-würdiget hatte, sehr merkwürdiger Mann, ausdessen Munde ich viele unterhaltende Erzählun-gen gehört habe- Er war es, der allein den Kö-nig auf seiner ersten Reise in Holland begleitete;durch die Belagerung von Ollmütz, die ihm fehl-schlug, fiel er in Ungnade, behielt aber eine» an-sehnlichen Gnadcngehalt, und in seinen letztenJahren hatte er sich noch besonderer GnadenS-tezeugungcn des Königs ;u erfreuen, würde auchvermuthlich wieder nach Porsdam berufen wordensey», wenn sein Alter und seine GesundheitSunl-siande eS zugelassen hätten. Er hat seine LebeiiS-geschichte im Ecripr. hinterlassen, und die sehrwenigen Freunde, die sie bey Lebzeiten des Obri-sten gelesen haben, versichern, daß rnan nichts In-teressanteres lesen könne- Der König selbst, d"wie leicht zu erachten, in derselben die Hauptper-son ist, hat diese Menoir« gelesen, und mit der

Verficht-