Band 
Zweyter Band.
Seite
196
JPEG-Download
 

ip« Varzin.

Jahre hinter einander so viel gegraben hatten,daß sie zu Anfang ;oo Rthlr. und nach undnach 60. 80 und mehr Thaler gaben, so daß dieSumme überhaupt über 1200 Rthlr möge betra-gen haben. Zu dieser Nachricht, die ich aus desEtatsminister Graf von Podewils Munde er-gänze, ist beyzufügen, daß bey dem S. E.zustehenden Dorfe Deukschpuddiger, so wieauch in der Lemnitz ebenfalls Bernstein ingeringerer Menge gegraben worden. Die ab-gedachten Entrepreneurs sagten, sie konnten angewissen Krautern erkennen, ob Bernstein aneinem Orte zu vermuthen sey.

Wir fuhren beyde Mal durch das schon er-wähnte wusiorv, eine Diertelmeile von Varzin,Dieses Dorf stellt sich den Augen in einer frucht-baren und abwechselnden Gegend von Wiesen,Feldern und Bäumen dar. Die Kirche stehetoben auf der Anhöhe, an welcher das Dorfliegt? und die Einwohner von Varzin habenkeine andere Kirche, als diese, weil sie ehemalslange nicht so zahlreich waren. Auch ist Wus-sow, eines der größten Kirchspiele in dem schla-wischen Kreise. Der Graf hat dasselbe zugleichmit Varzin, vor r; Jahren, von seinem Onkel,dem General Grafen von Podewils geerdet.

Den i6 Junius. In den Zimmern desSchlosses hangen viele nicht schlechte Familien-portrate, überdieß hatte ich in dem untern und

obern