Band 
Zweyter Band.
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L54 Berichtig, über Bernoullis Tagebuch,

Mittag prasentiren sich gleichfalls in die Länge,die Dörfer Strieß und Langefuhr, mit den da-hinter liegenden Bergen, die nebst der neuen Al-lee bis an die Stadt fortlaufen. Und da folgtdenn noch die herrliche Aussicht gegen Morgen,wo man den größten Theil der Stadt, (dennein kleinerer Theil wird von den Bergen so be«Leckt, daß nur die Thurmfpitzen hervorragen)beynahe das ganze Territorium derselben, denLauf der Weichsel und Mottlau, und den Aus-fluß der erster» in die See bey der FestungWeichfelmünde (die sich recht gegen die Morgen-stite des Gebäudes mit ihrem Thurme, Wällenund Mauern, wie auch den gegenüber stehendenBliscn präfentirt) übersieht. Mitten durchdies von allen Seiten umzäunte Landgut, wel-ches rzo Zaunfächer oder Abtheilungen in dieBreite, und 90 in die Länge hat, geht eine öf-fentliche Straße durch eine schöne Lindenallee,die so wie der Weg durch Strieß, ebenfalls,und zwar auf einem gedoppelten Wege, derenLänge von jenem wenig oder gar nicht unter-schieden ist, nach Oliva führt. Zur Rechtender Allee liegt der gegen 400 Schritte langeHauptgarten, mit einer Kaskade und einigenschönen steinernen Büsten, Statuen und Grup-pen, von der Hand des Künstlers, von welchemder Eingang zuni Rathhause in der Stadt ist,(«r hieß Eggsrr, und hatte in L-n-sn für ein