Grodno.
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Sammlungen zu dessen Behuf, an Büchern,Instrumenten, Naturalien, nebst einem botani-schen Garten, waren angelegt worden, und be-reits sehr weit gediehen. Herr Gilibert scheintziemlich freye Hände zu haben, und was dieHauptsache ist >— gut mit dem Schatzmeister,Grafen von Tiesenhausen, zu stehen, der dieOberaufsicht über diese und andere hier befind-liche königliche Anstalten hat: so daß, was ge-schehen kann, geschiehet — nur Schade, daßdie gegenwärtigen Umstände manchen nützlichenAbsichten die Ausführung nicht gestatten. —-Der Bücherschatz war schön besonders kost-bar ; ich fand hier die pariser Encyclopädie, undeine Menge der theuersten in Frankreich undDeutschland herausgekommcnen neuern Werkezur Arzneykunde und Naturgeschichte: unterandern sah ich zum ersten Mal das prächtigeWerk des Hrn. Jacguin zu Wien (lUora ^ulkri-2CL). Eine noch größere Merkwürdigkeit die-ser Art, die mir Hr. Gilibert auch zeigte, warenZoo Kupferplatten von Pflanzen, welche Heinskick IV. König von Frankreich, unter der Auf-sicht des Rickier de Bellaval hatte stechen las-sen, und die niemals öffentlich bekannt gemachtworden sind; die Platten selbst befinden sichhier, und als der König die Anstalt vor einPaar Jahren besuchte, gab er Befehl, zu Ehrendes guten König Heinrichs — mit dem er s»C z viele