Band 
Sechster Band.
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Bialystock.

kes Zimmer. — Aus Anlaß einiger Basreliefsin Gyps, die ich auch darinn sahe, sagte mirder Burggraf, daß er sich selbst auf diese Kunstlege, und schon verschiedene von jenen Stückennachgeahmet habe.

Alles dieses, und was ich unter derMenge mag übersehen haben, befindet sichin dem Hauptgebäude: in den Flügeln, hießes, wäre nichts Sonderliches zu sehen. EineAnmerkung, die ich doch noch zu machen habe,ist diese, daß die Oefen wie in Wandspindcn ein-geschlossen sind, zu welchen die Thüren bald vonartigen Drahtgittcrwerk, bald von gemaltenCanfas verfertigt sind; so daß man öfters kei-nen Ofen gewahr wird, und welches insonder-heit dazu dienet, daß durch die Eröffnung oderSchließung der Thüren die Hitze gedämpft odervermehrt werden kann; dabey sind aber dieZimmer doch nicht gut zu erwärmen, weil dieOefen zu enge in Nischen cingeschloffen sind,und nur Eine Fläche die Hitze mittheilen kann;deswegen, wenn die Gräfin den Winter zu Bia-lystock zubringt, so bewohnet sie ein kleinesniedliches Haus, das außerhalb des Hofes lin-ker Hand zwischen den Ställen und dem obge-dachtc» Lustwäldchen liegt.

Hiernächst besah ich den Garten, welcherzwar meist, im französischen Geschmack, aber ei-ner der größten, angenehmsten und fthenswür-

digsten