x>4 Ankunft in Warschau»
-er Sammelplatz einer warfchauischen Bürger-schaft, wenn sie sich etwas will zu gute thun;und da diese täglich zunimmt und in Aufnahmekommt, so muß den Ort ein gleiches günstiges.Schicksal treffen.
An der Brücke, welche Prag von Warschautrennet, fanden wir zwar eine Wache und Ac«eißbediente, wir wurden aber ohne Paßabforde-rung und ohne Visttirung durchgelassen; einsolcher Umstand ist hinlänglich, auf Reisende ei-ucn guten Eindruck zu machen. — Die Drückeist von Schiffen zusammengesetzt, welche man,wenn der Strom anfangt zuzufrieren, weg-nimmt: und es ist noch nicht länger als seit1776, daß diese Schiffbrücke zu Stande ge-kommen; vorher mußte man in einer Fahreüber die Weichsel fahren. Es war zwar schonvon Sigismund August eine H50 Schrittelange Brücke erbaut, und von seiner SchwesterAnna Jagellon vollendet worden r sie wurdeaber bereits im I. i6oz von dem Eise wegge-rissen *).
Es waren in dieser großen Stadt nur erst 4jeder 5 Wirthshäuser; deshalb und besonders
wegen
*) Noch einige Merkwürdigkeiten von dieser Brückeund eine sie betreffenden Inschrift von Erz findetman in Erndtels Warüui» gk^ücs lliustrau.
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