Band 
Sechster Band.
Seite
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?6 Herr Dubais.

junger Mann; um so mehr bewunderte ich anihm zwo Eigenschaften, die ungcmein selten beyjungen Leuten seiner Nation anzutreffen sind:eine sittsame Ernsthaftigkeit, und einen mit sehrweitläufigen Litteraturkenntnissen ausgeschmück-ten Kopf; der dabey nicht desto minder soliderStudien und gründlicher Untersuchungen fähigist. Sein Hauptfach ist die Naturgeschichte;auf diese hat er sich wahrend einem Aufenthaltevon mehrern Jahren zu Paris am meisten ge-legt. Hier wurde er mit dem Fürsten AdamLzartoryski bekannt, der ihm eine Lehrstelle indem adekichen Kadettenkorvs zu Warschau an-trug. Es war zwar die historische Profession,weil ihm aber gestattet wurde, die Geschichteder Natur damit zu verbinden, so war er umso weniger abgeneigt sie anzunehmen, und kamim I. 177; zu Warschau an, wo er denn alsProfessor der Staats- und Naturgeschichte mitdem Charakter eines königlichen Hofraths in-stallirt wurde. Herr Dubois hatte schon zuvor,nebst den gelehrten Sprachen, die italienischeund englische gelernt; nun kultivirte er mit gros-sem Eifer die polnische und deutsche, und über-setzte aus jener das schone Gedicht Mysteide,des Fürstbischofs von Ermeland, aus der deut-schen aber das berühmte Werk Abbes vom Ver-dienste, ins Französische, welche beyde Ueberse-Hungen aber noch nicht gedruckt sind. Zu glei-cher