Band 
Sechster Band.
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Vorl. Anmerkungen über Warschau. 8-

denschen Akademie der schönen Künste vollendsausbilden und den richtigen Geschmack der altengriechischen Baukunst zum Vortheil der polni»sehen Residenz erlangen wird.

Rlrchen hat Warschau sehr viele, doch nichtin so großer Menge als Cracau: sie zeichnensich aber nicht sonderlich weder in Ansehung derBauart, noch der innern Auszierung aus: die,welche einige Ausnahmen verdienen, werden inmeinem Journal vorkommen: nur eine will ichhier nennen, weil ich sie inwendig nicht selbstgesehen habe. Es ist die Kirche der Nonnenzur -Heimsuchung Maria in der Gegend dercracauischcn Vorstadt und der so genanntenneuen Welt. Die Vorderseite ist eine der zier-lichsten, und Warschau hat sie der Gemahlinndes noch lebenden ehrwürdigen Woiwoden vonRußland zu danken: aber auch das Innerlichesoll dcm Acußcrlichcn entsprechen, und die Kanzelin Form eines Schiffs sehr artig seyn.

In den Hospitälern bin ich nicht gewesen.Es sind deren drey. Das große Hospital, dasden Namen zum Rinde Jesu führt, ist durchdie Besorgung des Pater Bauvouin, einesfranzösischen Missionairs gestiftet worden undansehnlich. S. Roch von Bartholom. Tar-F 5 lo,

S. auch einen Begriff von den vorzüglichen Ta-lenten dieses jungen Mannes erhält.