Herr Tepper.
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schon mit Fertigkeit und Anstand recht schwe-re Stücke von Back) und andern großenLonkünstlern, daß man darüber erstaunenmußte. Er lernte erstlich 5 Monate bey einemMeister ohne sonderlichen Fortgang, weil ihnsein Lehrer nur mit Polonoisen und Menuettenaufhielt, und sein sonderbares zur Musik auf-gelegtes Genie nicht einsah; zuletzt aber nahmsich Madame Ternitz seiner an, eine Virtuosin,von welcher ich bald das Vergnügen ha-ben werde, zu reden, und die den jungenScholaren in der kurzen Zeit schon so weit ge-bracht hatte.
Das Haus, welches Herr Lepper bewohnt,ist ein prächtiges Gebäude, welches vielleicht al-len andern Pallasten in Warschau den Rangstreitig machen darf. Der damalige kaiserl. kö-nigl. Gesandte, Freyherr von Rcwitzki, hattedie Hauptetage inne. Wir wollten ihm unse-re Aufwartung machen, er war aber nicht znHause, und ich traf ihn nachher nur ein oderzwey Mal in großen Gesellschaften an, so daßich nicht eher, als seitdem er den gleichen Po-sten am preussischen Hofe bekleidet, von seinenausnehmenden Verdiensten und Kenntnissen ei-nigermaßen habe urtheilen können. Der Ba-ron von Rewitzki soll einer der größten Orien-talisten in Deutschland seyn; zu welchem Ruh-me er den Grund in Konstantinopel selbst gelegt
Bern. R. VI. B. G hat;