Band 
Sechster Band.
Seite
163
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Zaluskische Bibliothek. i6z

Noch höher, unter dem Dache, sind nochein Paar Zimmer, in welchem die Doublettenstehen, ich zweifle aber ob auch die mehrmalvorhandenen polnischen Bücher darunter begrif-fen sind, obschon öfters von denselben unend-lich rarer Werken s, 6 bis 7 Exemplare vonden Stiftern angeschaft worden, wie man inden janozkischeu Nachrichten von diesen Büchernj an vielen Orten liefet.

Ich hatte dieses alles schon besehen, (wel-ches ich aber, wie man wohl merken wird, nichtsorgfältig genug zu Hause in mein Journal ge-tragen) ehe ich erwähnter maßen zu dem Doni-l Herrn Janozki geführt wurde. Dieser obersteVorsteher der Bibliothek vertraute sodann sei-nem Gehülfen die Schlüssel, um mir die.^roana. dieser Sammlung zu zeigen: nämlich die rarenI polnischen Bücher und die Manuskripte, wel-che zwo kostbare Sammlungen ei» Paar gewölb-te Zimmer in dem untersten Stock anfüllen. Cswird mir wohl zu verzeihen seyn, wenn ich ge-stehe, daß mich die erstere Sammlung nicht son-derlich ergötzte; viel mehr Unterhaltung hatteich bei) der andern.

Man wies mir ein Paar schöne Handschrif-ten des Longinus und des Macrobius und^ eine sehr alte des Ovioii Verwandlungen undL 2 Se>rd-