Band 
Sechster Band.
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Physikalische Gesellschaft. 17z

stiche, mehrentheilsnach den verschiedenen Gehn»lrn eingeklebet waren: drey darunter enthaltenallein die sadlerischen Werke, und in einem isteine merkwürdige und gut erhaltene Sammlung,Holzschnitte und Kupferstiche von den berühm-testen alten deutschen Meistern.

Unter mehreren artigen Werken der Kunst anMaler-nnd Bildhauerakbeit, besitzt der Grafein großes und vorteefliches Gemälde, welchesden Tod des Hamiibal vorstellt; mein Vergnü-gen daran war noch größer, als ich erfuhr, daßes von einem jungen polnischen Künstler gemaltworden; er heißt Szmeigsewicr, und hielte sichdamals, um sich in seiner Kunst fester zu setzen,in Rom auf; nach diesem Gemälde zu urtheilenkann er sich einen großen Namen erwerben; esathmet eine große Manier darinn, und wenigdünkte mich könnte daran getadelt werden.

Der Graf Ignazpotozki, von dessen Samm-lung ich redete, ist von Geburt und von Ge-müthsgaben ohttstreitig einer der edelsten nute«den polnischen Magnaten. Er hat seltene Fä-higkeiten, ungemeine Liebe zu den Wissenschaften rund in noch jungen Jahren, denn er wird kaumetliche und zwanzig Jahre alt seyn, zeigt er schonviel Klugheit, große Einsicht und Erfahrenheitin Staalssachen, und ein sehr gesetztes Wesen *)

In

*) Man wird sich auch seiner aus der weiter obeneingerückten Stelle der Liest. L»bl. erinnern.