Band 
Sechster Band.
Seite
182
JPEG-Download
 

1 8 r Königliche Sternwarte.

sehr hohe Sternwarte öftern Erschütterungenunterworfen ist; deswegen man niemals äus-serst genaue Beobachtungen hier wird machenkönnen: doch ist dieses letztere Instrument, sowie der zwccnfüßige Quadrant nicht überstüßig,und man muß zugeben, daß dieses Observato-rium, so oben recht versehen ist, und in diesemLande recht nützlich seyn kann. — Zum Behufder zwey letztem Instrumente ist vom Mittagbis Norden eine Klappe, die kann aufgemachtwerden, welches bekanntermaßen eine sehr schätz-bare Bequemlichkeit ist. Ueberdieß hat das Zim-mer gegen jede Plaga des Himmels ein Fenster.Innerhalb des Zimmers, vor diesen Fenstern,sind breite aus ebenen Marmorplatten bestehen-de Gesimse.

Unter dem beschriebenen Zimmer ist noch ei-nes mit einem Kamin und Kanape, wo der Astro-nom sich aufhalten und die Beobachtung ab-warten kann. Der gegenwärtige königl. Astro-nom heißt Bystczyski, und hat noch einen Ge-hülfen, Namens — — ich habe aber dieseHerren, weil sie abwesend waren, nicht kennengelernet *). Der Graf selbst ist auch ein eifri-ger

*) Wie ich vernehme, so soll zu Warschau eine neueSternwarte »ach der Angabe des berühmten kai-serl-königl. AstroiiomS erbauet werden; Hr.Prof-Hell schrieb mir unterm letzten -rsten Märtt

Oble»