ros Königliche Münze.
Königliche Münze.
Die königliche Münze, die ich hiernachstbesah, ist in einem sehr niedlichen Gebäude be-findlich, und schien mir mit allem Nöthigenwohl versehen und gut eingerichtet zu seyn * **) ).
Es war seit dem Jahre i66z in Polen nichtgemünzt worden, und der König mußte, als erauf den Thron kam, seine Krönungsmcdaillrin England verfertigen und schlagen lassen '*).Um aber diesem Uebel abzuhelfen, und um dasMnnzwesen in Polen auf einen bessern Fuß zusetzen, war es eine der ersten Angelegenheiten
des
*) Die jetzt folgenden Nachrichten sind größten-theils aus zween verschiedenen Aufsätzen genom-men; einem französischen, der mir handschriftlichmitgetheilt worden und einem deutschen, der inden thornischen wöchentlichen Vlachu. in An;,nebst einem Anhange von gel Sachen. 1772.-Säe Woche stehet. Doch habe ich die Beschrei-bung der cursirenden Münzen und der letzten Me-daille, welche beyde ich durch die Gütigkeit desHrn- 2 -renn besitze, von mir selbst beygefügt; s»wie auch die Anmerkungen-
**)Auf der Hauptseire isk das Dildniß des KönigesMit der Umschrift: 5'I^,3MV8 ,ZVLV81V8I). Q, MX UOUOdUM Xl. I). ll-Htt. Unterdem Halse liefet man den Namen des Medailleurs.D l'inßtt s. — Auf der Gegenseite die polnischeKrone mit Strahlen umgeben, und der Umschrift:ttäkM IV58II' VIIlMKI. Im
Abschnitte stehet : Vdl. VOM VII SkDD.
cokOdl. xxv. diov. lEeuxiv. DieserJetcvii hat m Golde 8 Ducaten am Werthe.