Band 
Sechster Band.
Seite
205
JPEG-Download
 

Königliche Münze. roz

könnte. Unter andern hatte man den Gedan-ken alle hiesigeMünzsorten in feines Silber aus-zumünzen, wie es in Frankreich und Englandgeschieht. Da inzwischen solches mir den bis-herigen Stücken des polnischen Geldes sich nichtfüglich thun ließe, wenn es nicht das Ansehenhaben sollte, als ob von dem festgesetzten Münz-fuß und den AuspragungSvorschriften abgewi-chen würde, so ward vorgeschlagen, alle bis-herige Geldstücke in Medaillen auszumünzen.Man machte davon folgende Versuche. Einemguten Groschenstücke gab man auf der einenSeite die königliche Namenschiffre und auf derandern die Aufschrift: Lr in psruis pur»;. Ebenso hatte ein Zweygrofchenstück solche Chiffre,aber auf der andern Seite war ein im Feuerlebender Salamander mit der Aufschrift; nonrimer. Die übrigen Stücke alle hatten des Kö-niges bisher auf den polnischen Goldstücken ge-wöhnlichen Kopf und Umschrift auf der einenSeite, auf der andern Seite aber zeigte ein Vier-groschenstück eine Feuerpfanne mit Geldstückenund der Aufschrift: probst»; melior. EinAchtgroschcnstück einen Probierstein, auf dem«ine Hand ein Stück Geld streicht, mit der Auf-schrift: Lxperk»; crellik. Ein Kayserguldenstück«inen Probierofen mit der Aufschrift: vincilkraullem; und endlich ein Speciesthalerstück«ine Wagschaale mit Geldstücken, und dabey die

'Auf-