Band 
Sechster Band.
Seite
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,-ro Vermischte Nachrichten.

bin der durch ihre Gedichte und Erziehungs-schriften berühmten Madame de Monbar, zuBerlinz die schöne Baronesse von Scbnter, unddie Frau Obristin Williams von Lausanne,welche beyde letztem in dem königlichen SchlosseU,a;dow wohnen. . Als wir bey Tische waren,machte der. Obcrhofmarschall R;ervuskr, eineErscheinung in einem so komischen Neglige,daß, ob ich gleich allerley Auftritte gewohnt bin,mir dieser ganz neu war: es gleicht, so viel ichmich dessen erinnere, der Kleidung eines Pierrotin der italienischen Komödie, ausgenommen, daßes nicht weiß, sondern gefärbt ist, und an einemOrte, wo diese Morgenkleidung vielleicht Modeist, oder werden soll, mag sie an einem Staaks-nunister so wenig, als an andern, auffallendseyn; überdieß ist Herr R;ewuski, wie ich auchvon Personen weiß, die ihn auf feinen Reifengekannt haben, ein sehr artiger und verständi-ger Mann, und als Hofmarschall der Krone,6r»nclmr>!rro cle 1a ^tsilon 6u lioi, und Kastel-lan von Krakau sieht er in großem Ansehen.

Wir spatzierten mit den Damen viel in desGeneral von Loccesi Garten herum: es ist einschöner und großer Garten, der mit den Wohn-zimmern des Philosophen eben liegt, und vonihm selbst vor 10 oder i r Jahren angelegtworden, auch zum Theil von ihm selbst gebautwird; er ziehet eine prächtige Dluhmenflor,

köstliche