Band 
Sechster Band.
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Theologische Seminaria. 277

und vermuthlich auch dessen Onkel, der jetzigeFürstbischof von Ploxk, welcher den Pater porsralupi zum Führer auf seiner Reise in Italiengehabt hat. Von ansehnlichen Bücher - undJnstrumentensammlungen in diesem Collegio istmir noch nichts bekanntworden, aber wohl voneiner Schaubühne, auf welcher viele von Porstalupi ins Lateinische übersetzte dramatischeStücke des großen rNetastasio von den jungenEdelleuten mit großem Beyfall aufgeführt wor-den *).

Ferner ist zu Warschau ein geistliches Sem,'snarium oder 8kullium rbeoloZicum Abnernle,dessen Vorsteher und Lehrer aus verschiedenenKlöstern, ohne oder mit weniger Rücksicht desOrdens genommen werden, und in welchem einesehr ansehnliche öffentliche Alosierbidliothekaufgestellt ist **). Sie wurde schon vor derMitte des vorigen Jahrhunderts von dem P.Hyac. Baryczka, einem vornehmen und allerS z Künste

*) S. Janozki Lexic. iytlel». Gel. a.d. ir; S.

**) Aus dein was im Texte folgt und aus JanozkiGel. Lex. I. Th. sz S. genommen ist, verglicheninit Erndtels^Viu-irui» p I I erhellet, daß es die' nämliche Bibliothek ist, welche Erndtel als denDominicanern zuständig beschreibt. Er gab sieschon i/zo für die größte aus mehr denn zoosBüchern bestehenden Kiosterbibliothek aus. Dieganze Stelle verdient gelesen zu Werden, and ist«m Ende etwas beißend.