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Poftn.
DieBernardinerkirche hat allzuschmalc Sci-tennavaten, aber eine artige Gallerte darüber;eine schone Orgel, und neue, noch nicht damalsganz fertige Altäre.
Wa§ ich von andern Kirchen sah, verdientkeiner Erwähnung, denn ich konnte nicht gera-de in alle die gehen, die mir als die sehcnswer-thesien genannt wurden; aber eine hieher gehö-rende Merkwürdigkeit, die ich auch besah, mußich nicht vergessen, nämlich die neue evangeli-sche Rirche, deren Mauern sich erst anfiengenüber die Erde zu erheben.
Ich wurde zu Posen sehr gastftey und freund-schaftlich von dem Postmeister, Herrn Rayser,dem ich empfohlen war, aufgenommen, und desAbends aß ich bey einem andern artigen Man-ne, Herrn Tarone, einem Italiener, der miteiner Handlung schon lange hier ansässig ist.
Daß man in Posen gut lebt, beweisen auchfünf hier reichlich bersorgte Aerzte; der berühm-teste
Hunderts sehr verdient gemacht, (s.Ianozki vonraren Büchern der zal. Brbl. Il.TH. p. n8).Auch ein Griftsseininarlum ist hier, und beydiesem vermuthe ich, werden die von ei» Paar Bi-schöfen der postier Stiftskirche hinterlassenen Bü-chersainmlungen seyn. (s. Ianozki ebend. I. Th.-s S. aus dem seltenen Werke Vi»srum koliimuentlum ).