Reise von Posen nach Berlin. 297
meist durch Waldung. Balfgehört einem Amts-rathe, Herrn Sckelback, der bep seinem Hauseeinen großen Kunstgarten besitzt.
Von da bis Küstrin werden wiederum dreyMeilen anstatt r ^ wie ehemals gezählt und be-zahlt, und man kömmt wiederum mehrentheilsdurch Waldung, doch stößt man auch auf ei-nige Dörfer, unter welchen klein Ramin, einLandsitz des königl. Kammerherrn Friedrich vonwrccch, Hofmarschalls S- K. H. des PrinzenHeinrichs von Preußen besonders hervorsticht.Vor und nach demselben sind schöne Alleen undin dem Dorfe selbst ist ein großes wie Stoltzen-berg gebautes Lustschloß mit einem antiquenGarten und hin und wieder einige Aussichts-punkte, z.B.der Kirchthurm; ein Obelisk; einLusthaußchen auf einem Berge: die InschriftIneulrahile lakum an dem Kirchhofe u. s. w.Ein wenig vor oder nachher hatte ich auch dasVergnügen ein noch sehr deutliches Hunncngrabzu bemerken, von großen in einem langen Vier-ecke gelegten Steinen.
Cs war schon fiirster, da ich über Brückenund Damme, die kein Ende nahmen, auf derNeustadt zu Küstrin ankam, und ich bin auch
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