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Reise- und Handlexikon der Schweiz / hrsg. von E. Weber
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schnecken, Steckmuschelp rc.) entdeckt, die zum Theil in Sann»*lungen nirgends vorkommen. und nicht näher bestimmt werde»können. Pater Klemcns sagt von diesem Orte, es rieche h>^von allerhand Kräutern wie in einer Apotheke. Daselbst be*merkt man: die Viola, bitlora, 8axikrsxa «tollaris, 8o<1um atr»"tnm, M^osotis soorxioiäes, ll'lllaspi rotuullifolium, Qepickiai»alpinum, kisoutella laeviKats. und Oerastium latikolium.

Sämtisthälkhen, das, (8ambitimon8), ein hohes Alpe»*that am See dieses Namens, welches östlich von der Soll, de>»Kamor und Hohen-Kasten, südlich von der Stauberen u»^dem Furglenfirst, nördlich von der Alpstegleten und dem B»*gartenfirst, und westlich von der Widderalp begrenzt wu'd-3790* ü. M. Am westl. Ende ist der Stiefel, eine gähe F^*senwand, durch die Sage von dem sogenannten Stiefelha»^'einem betrügerischen rheinthalischen Ammann, der daselbst lang'nach seinem Tode noch argen Spuk getrieben haben soll, be*rüchtigt. Unter der ungeheure» Menge Nießwurz, die de»sonst grasreicheu Boden des Sämtisthälchens bedeckt, findet »>»"auch ^oonitum oammaruw, ^lotinm porsonata, Oornsti»'»aguatioum, Votamoxeton luoens und xusillum, kwpiäium al>»^num, kanunoulus aguatilis, 8^simbr>um palustre, Viola arvo»^«is, klava, 'l't»xxin »Ipina, ^ntirrüinnm alpinum ete.

Schäfler, der, ein hoher, breiter, senkrecht abgeschnitten^Alpfirst in der nördl. Gebirgsreihe. In den hoch am Schäfl^gelegenen Sennhütten werden die heilkräftigen Ziegenmolk^bereitet und von da in die meiste» Kurorte des innern APP^zells getragen.

Seheideck, die, ein aussichtsreicher Felsengrat, welck^die Kraialp von dem Fählenthälchen trennt. Man findetam Fuße des Berges die Oineraria oorckitolia, 6iroaoa all>>»^