Vorrede.
mit einem Lande, welches in diesem Punct bishereiner philosophischen Untersuchung beynahe entgan-gen ist, den Beyfall des Lesers erhalten würde; in-dem man von einem solchen Schriftsteller eine reicheMannichfaltigkeit genauer Nachrichten erwartendarf, welche kein gewöhnlicher Untersucher ertheilenkonnte, besonders wenn man die vielen Unbequem-lichkeiten der schlechten Landstraßen, und andre ^ in-dcrnifse, denen man in diesem Reiche beständig aus-gesetzt ist, erwägt. Ich habe mich daher diesesMerks als meines Hauptwegweisers in Ansehungder vornehmsten Gegenstände der Naturgeschichtebedient, doch ohne in jedem kleinen Umstand ein blos-ser Abschreiber zu seyn; ich habe vielmehr solcheeigne Anmerkungen eingestreuet, die, wie ich mirschmeichle, dem unpartheyischen Leser nicht unange-nehm seyn werdm.
Herr Bowle's meldet, daß er zufällig 175,Don Antonio de Ulloa, der gegenwärtig ein Ad-miral der spanischen Flotte ist, zu Paris angetrof-fen,habe, der ihn beredet, in spanische Dienste zugehen, und daß er bald darauf nach diesem Reicheabgegangen sey, seine Jnstructionen zu empfangen,Und auszuführen. In dem ihm aufgetragncn Ge-schäfte wurde ihm Don Joseph Solano, der l?7Zzum Gouverneur von Gr. Dommgo ernennetwurde, Don Galvador de Medina, der zu Ra,lifsrnia starb, wo er Beobachtungen über denDurchgang der Venus anstellen wollte, und DonPedro Saura, ein.Advocat zu Madrid, zugcsel,!er. Erstere beyde Herren waren Seeofficiere undwegen ihrer Gelehrsamkeit und Reisen wohl bekannt.
Der erste Gegenstand, der des Herrn BorvlesAufmerksamkeit reizte, war die Besichtigung de.rO.uecksilbermine zu Almaden in la Manch«, wel-che