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cher selten gesehen wird, wo Mineralien sind. ' DasLand ist allenthalben unfruchtbar und elend, eine völligeWüste ohne Wasser, wo nichts als Rosmarin, Laven,del, Affodil und einige dürre Eichen sind. Wenn mandiesen traurigen Strich Landes verlaßt, so öffnet sichdem Auge eine fruchtbare Ebne, die durch Kanäle ausdem Lbro mit Wasser versehen wird; und hier sahich die Tamarinde, eine schöne Pflanze, wenn sie inder Blüthe steht.
Von Laparroso sind es vier Meilen bis an denEbro, in einer Ebne, welche von Osten bis Westenvon einer Kette von Hügeln eingeschlossen wird, die ausKalkerde besteht, welche mit gypsartigem Stein biswei-len in Schichten, bisweilen körnicht, oder in Stücken,und weiß wie der Schnee vermischt ist. Diese Ketteerstreckt sich auf zwey Meilen, und auf den» höchstenTheil derselben liegt das Dorf Valtierra an einem Ab-hang. Auf dem halben Wege hinauf ist eine Minevon gemeinem Salz, welches durchsichtig und dem Kry-stall ähnlich ist, den Namen Sal gemmä (Edelstein,salz) führt, und über der Erde, wo der Schacht gemachtist, bey dem Eingang der Mine gesehen wird. ZwanzigSchritte in die Grube hinein bemerkt man, daß dasSalz, welches weiß und häufig ist, das Bette des gyps-artigen Steins sogar durchdrungen hat. Diese Grubemag auf vierhundert Schritte lang seyn> mit verschiede-nen Nebenstollen von etwa achtzig Schritt; sie wirdvon Pfeilern von Salz und GypS unterstützt, welche dieGrubenleute sehr weislich in gehöriger Weite haben ste-hen lassen, so daß sie das völlige Ansehen einer gothi-schen Stiftskirche hat. Das Salz folgt der Richtungdes Hügels mit einer kleinen Sinkung nach Norden,gleichwie die Gypslage, und ist in einen Raum vonftchf Fuß in der Höhe ohne Abwechselung begriffen; esscheint verschiedene Lagen Gyps und Mergel angefressen,
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