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Dorf baueten. paredes liegt in einem tt'efen Thal,am Ende dessen sich Anhöhen finden, die von kalkarti-gen Thalern durchschnitten, und auf mehr als andert-halb Meilen angebauet sind. Hierauf findet man un-bebaueke Hügel, die voll Ladanum gebende Cisten sind,bis an die Höhe von Atienza, die beyde Rastilieirscheidet. Man gebraucht drey Meilen, über diesen Bergzu kommen, der aus quarzigen Kieseln, die mit Sand-steinen von einem sehr feinen Korn vermischt sind, undaus Felsen, die aus der Erde hervorragen, und von ei-ner thonartigen Materie voll weißen und grauen Glim-mers sind, bestehen. Ich begreife nicht, woher hier derQuarz kömmt: denn es scheint nicht, daß die Auflösungder Felsen ihn habe hervorbringen können. DerBoden ist mit Eichen und Ladanum gebenden Cistenbedeckt.
Ein wenig weiter findet man eine große Ebne, dievoller kleiner Hügel ist, in denen der Regen Oeffnun-gen gemacht hat. Im Anfang derselben siehet manQuarz, Sandsteine und nicht kalkartige Erde. Unmit-telbar darauf findet man viel Gypsstein mit Quarz ver-mischt, davon das Ganze mit einer rothen, harken kalk-artigen Erde einen Bruchstein (pierre en drecke) bil-det. In fünf Stunden gelangte ich nach Ladraque;unterwegs sah ich dieselbigen Pflanzen, die ich des vori-gen Tags bemerkt hatte, außer daß die großen Lada-num gebenden Cisten und Hauhechel in geringerer An-zahl waren.
Von Ladraque nach Flores werden vier Meilengerechnet. Auf dem halben Wege ist ein Ort, wo glei-che Hügel voller Risse sind. Man sieht augenscheinlich,baß diese Risse von: Regen entstanden sind, der die talk-artige Erde wegschwemmet, und daß das ganze Landflach gewesen ist. Denn die Theile, wo noch keineRavinen sind, haben einen harken Felsengrund, und s»I. Theil. B wie